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Artikel der Stunde #2

Was folgt noch? Ein Sportler vielleicht, der sich gegen die eigentragene Partnerschaft von Homosexuellen stark macht, weil er es einst „gelernt“ hat, dass nur Heterosexuelle das „Wörterl Ja“ sagen dürfen? Oder vielleicht ein Schauspieler, der erklärt, zweisprachige Ortstafeln in Österreich gehören weg, weil Minderheitenrechte nicht durch „ein Schilderl“ ausgedrückt werden sollen?

Diese Vergleiche hinken, keine Frage, schon allein weil ein Privatmann hier kaum „zivilen Ungehorsam“ zeigen kann. Sie passen aber doch durchaus zu Gabaliers Sichtweise, denn für beide Beispiele würde sich österreichweit wahrscheinlich eine Mehrheit finden lassen – und auch die poltischen Lager würden bei diesen Themen exakt wie in der aktuellen Bundehymne-Debatten sofort ihre bekannten Positionen beziehen.
Unbestritten ist jedoch wohl: Zweisprachige Ortstafeln sind viel mehr als nur Verkehrsschilder und ein „Ja“ am Standesamt ein wichtiger Schritt zur Gleichstellung von Homo- mit Heterosexuellen – zumindest einmal vor dem Gesetz.

Michael Reichelt, Die Hymne ist kein „Stückerl Musik“

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