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Die Aufregung über #einearmlaenge

Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker hat mit ihrer Aussage „eine Armlänge Abstand halten“ für den ersten Aufreger des Jahres gesorgt, schnell ging es unter dem Hashtag #einearmlaenge zur Sache. Natürlich hat sich die gute Dame mit Anlauf in ein Fettnäpfchen gesetzt, die Aussage im Detail bietet nämlich genügend Angriffspunkte. Wenn die erste Aufregung darüber verschwunden ist, sollte man die Frage, ob Frauen Sicherheitsregeln in der Öffentlichkeit brauchen, schon einer näheren Betrachtung unterziehen.

Wer sich nur wenige Minuten Gedanken darüber macht, wird schnell feststellen: Ja – in unserer Gesellschaft ist es für Frauen überaus sinnvoll, mit offenen Augen durchs Leben zu gehen und ein Mindestmaß an Sicherheitstipps zu berücksichtigen. Und das ist traurig genug.

Auf Twitter hatte ich geschrieben: „Wer sich über ‪#‎einearmlaenge‬ aufregt, sollte sich mal fragen, warum wir in Tiefgaragen die Frauenparkplätze in der Nähe des Eingangs bauen?“

Da ich sowohl auf Twitter als auch Facebook einige Rückmeldungen erhalten habe, bedarf dieser Tweet wohl einer ausführlicheren Erklärung.

Liebe Leute, es geht mir mit diesem Beitrag einzig und allein darum, dass sich Frauen nicht erst seit Köln an Sicherheitstipps halten. Wir leben in einer Gesellschaft, in der wir eben Frauenparkplätze in Tiefgaragen möglichst nahe am Eingang bauen, weil es genügend Arschlöcher gibt, die diese unübersichtliche und bedrohliche Enge einer Tiefgarage ausnützen. Die Liste an Maßnahmen lässt sich wohl unendlich ergänzen, so sieht man etwa in der Nacht kaum Frauen, die Taxis lenken, und die Spätschichten in Fitnessstudios und Videotheken übernehmen in der Regel auch die männlichen Kollegen. Verantwortungsbewusste Eltern fahren jedes Wochenende kreuz und quer durch die Gegend um (hauptsächlich) ihre Töchter von der Disco oder dem Volksfest abzuholen und sicher nach Hause zu bringen.

Das alles wird gemacht, weil leider zu viel passiert. Verhaltensregeln für Frauen sind also keine Erfindung der Kölner Oberbürgermeisterin, sondern schon längst gelebte Realität.

Wenn sich nun die Aufregung um Köln und die Silversternacht 2015/16 gelegt hat, wäre es schön, wenn alle, die sich jetzt über die Täter aus dem „arabischen oder nordafrikanischen Raum“ echauffiert haben und harte Strafen fordern, bei der nächsten Gelegenheit, wenn in ihrem Umfeld Bedienungen angegrapscht werden (man erinnere sich nur an die Debatte um den sogenannten Grapsch-Paragraph in Österreich), Frauen an Bushaltestellen oder in öffentlichen Verkehrsmitteln bedrängt werden, ihre frische gewonnene Zivilcourage und ihren Einsatz gegen sexuelle Gewalt an Frauen dazu nutzen, einzuschreiten und den Frauen zu helfen.

Artikel der Stunde #5

Plötzlich ist die Antwort ganz einfach: Staatliche Behörden in den USA und der Schweiz haben einfach ihren Job gemacht. Noch ist nicht annähernd klar, welche Folgen die Verhaftungen zwei Tage vor Beginn des kommenden Fifa-Kongresses haben werden. Aber mit dem heutigen Tag werden die Betrüger das Gefühl der Sicherheit verloren haben, in dem sie sich jahrelang um nichts scherten als um ihren persönlichen Vorteil. Die Ära der Untouchables ist seit heute vorbei.

http://www.11freunde.de/artikel/kommentar-zu-den-fifa-verhaftungen

Post für die UEFA

Viel Aufregung erzeugten in der vergangenen Spielzeit die Nebenmannschaften von Österreichs Vizemeister in den diversen regionalen Ligen und im österreichischen Cup-Wettbewerb. Nun ist diese Posse um eine Facette reicher, die UEFA hat Post bekommen:

Sachverhaltsdarstellung FC Red Bull Salzburg

 

 

Sehr geehrte Mitglieder der Kontroll- und Disziplinarkammer,

 

ich möchte Ihnen folgende Sachverhaltsdarstellung hinsichtlich möglicher Spielmanipulationen durch die Vereine FC Red Bull Salzburg, FC Liefering sowie SG FC Red Bull Salzburg Amateure/USK Leube Anif(der USK Anif wurde kürzlich von FC Anif in USK Anif umbenannt) betreffend der österreichischen Regionalliga West zur Kenntnis bringen.

 

Regionalliga West (Salzburg, Tirol und Vorarlberg)

 

In der Regionalliga West Spielzeit 2012/13 waren zwei Mannschaften tätig die gemäß den Bestimmungen „Integrität des Wettbewerbs“ dem gleichen „Eigentümer“ zu zuordnen sind. Dies ist auf der einen Seite die SG FC Red Bull Salzburg Juniors/USK Leube Anif welche sich aus den Amateuren des Bundesligisten FC Red Bull Salzburg und dem USK Leube Anif zusammensetzt und auf der anderen Seite betrifft dies den FC Liefering. Der FC Liefering ist statutarisch und rechtlich eine eigenständiger Verein steht jedoch nachweislich unter der Kontrolle des FC Red Bull Salzburg, der FC Red Bull Salzburg macht dabei keine Anstalten diesen Umstand zu verschleiern. Beispielhaft möchte sind an dieser Stelle an zuführen:

 

  • ·         Der Jugendleiter der Verein FC Red Bull Salzburg und FC Liefering ist die gleiche Person, Herbert Kössler
  • ·         Der FC Liefering trägt den gleichen Dressensponsor wie der FC Red Bull Salzburg
  • ·         Der FC Liefering wird auf der Webseite des FC Red Bull Salzburg als „sein“ Verein in der Regionalliga West präsentiert
  • ·         Die Bestellung des neuen Trainer des FC Liefering, Peter Zeidler wurde durch den Sportdirektor des FC Red Bull Salzburg Ralf Ragnick getroffen (Vgl: Meldung auf der Seite des FC Red Bull Salzburg 9.10.2012 (http://redbulls.com/soccer/salzburg/de/juniors-news-detail_6530.html))
  • ·         Ralf Ragnick, Sportdirektor des FC Red Bull Salzburg, saß bei der Begegnung des SV Seekirchen gegen den FC Liefering(5. Mai 2013) als Betreuer auf der Bank des FC Liefering.
  • ·         Die Heimspiel des FC Liefering werden im Stadion Wals-Siezenheim ausgetragen, Heimstätte des FC Red Bull Salzburg.

 

Diese Tatsachen lassen den Schluss zu, dass der FC Liefering von den Verantwortlichen des FC Red Bull Salzburg geführt werden.

 

Der ÖFB hat dies in einer Anfrage gegenüber der Internetplattform 90minuten.at auch bestätigt.http://www.90minuten.at/index.php/magazin/nachgehakt/19364-oefb-liefering-steht-unter-kontrolle-von-red-bull

 

Dass die SG FC Red Bull Salzburg Juniors/USK Leube Anif dem Verein FC Red Bull Salzburg zugeordnet werden kann bzw. der Verein FC Red Bull Salzburg auf diese Spielgemeinschaft direkt bzw. indirekt Einfluss nehmen kann ergibt sich schon alleine aus dem Umstand, dass in dieser Spielgemeinschaft die Amateure des FC Red Bull Salzburg tätig sind. Der USK Leube Anif besteht erst seit dem Jahr 2011 und wäre ohne diese Spielgemeinschaft nicht zur Teilnahme an der Regionalliga West berechtigt. Dadurch ergibt sich die Konstellation, dass in der Regionalliga West derzeit zwei Mannschaften spielen die bei von der gleichen sportlichen Führung gelenkt werden. Dieser Umstand stellt meiner Ansicht nach eine klare Manipulation dieses Wettbewerbs dar.

 

In dieser Saison kam es zu der kuriosen Situation das der Spieler Thomas Dähne (4.1.1994) in der Regionalliga West für den FC Liefering gespielt hat und dabei gegen die Amateure des FC Red Bull Salzburg antrat. Dieser Spieler wurde am 26.5.2013 vom FC Red Bull Salzburg in der Bundesliga eingesetzt.

 

Das erste Spiel SG FC Red Bull Salzburg Juniors/USK Leube Anif gegen FC Liefering endete mit 1:4, das zweite Spiel endete mit 3:0 wiederum für den FC Liefering. Der FC Liefering konnte damit beide Spiele gewinnen. Das zweite Spiel (16. Runde) wurde von zahlreichen Wettanbietern aus dem Programm genommen.

 

Diese Konstellation verschafft dem FC Liefering, der im Gegensatz zu den FC Red Bull Salzburg Juniors zum Aufstieg in die nächst höhere Spielklasse berechtigt ist, einen Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Vereinen der Regionalliga West.

 

Durch die Installation von zwei Mannschaften in einer Liga hat der FC Red Bull Salzburg und seine sportliche Leitung, Aktivitäten gesetzt die geeignet sind den Ausgang der beiden Spiele zwischen diesen Mannschaften widerrechtlich zu beeinflussen und somit auch die gesamte Liga zu beeinflussen.

 

Ich bitte Sie daher um Prüfung dieser Angelegenheit insbesondere hinsichtlich Artikel 2.08 des Reglement der UEFA Champions League Zyklus 2012 – 2015 und ggf. um Sanktionierung des Vereins FC Red Bull Salzburg, als höchst eingestufter Mannschaft dieser drei Mannschaften die allesamt demselben Eigentümer zuzuordnen sind.

 

Mit freundlichen Grüßen

In diesem Paragraphen heißt es:

Wenn die UEFA auf der Grundlage der gegebenen Umstände und Fakten zu ihrer hinreichenden Zufriedenheit feststellt, dass ein Verein seit dem
Inkrafttreten von Artikel 50, Absatz 3 der UEFA-Statuten, d.h. seit 27. April 2007, direkt oder indirekt in Aktivitäten verwickelt war, die geeignet
sind, das sportliche Ergebnis eines nationalen oder internationalen Spiels widerrechtlich zu beeinflussen, so untersagt die UEFA diesem Verein die
Teilnahme am Wettbewerb. Ein solches Verbot gilt nur für eine Spielzeit. Die UEFA kann sich bei ihrem Entscheid auf eine Entscheidung eines nationalen
oder internationalen Sportverbands, eines Schiedsgerichts oder eines staatlichen Gerichts stützen, ist jedoch nicht daran gebunden. Die UEFA kann
davon absehen, ein solches Teilnahmeverbot auszusprechen, wenn der betreffende Verein nach ihrem Dafürhalten bereits aufgrund einer
Entscheidung eines nationalen oder internationalen Sportverbands, eines Schiedsgerichts oder eines staatlichen Gerichts im Zusammenhang mit
demselben Sachverhalt an der Teilnahme an einem UEFA-Klubwettbewerb gehindert wird.

harren wir der Dinge die da kommen…

c’è solo un capitano

Der Kapitän verlässt das Schiff. Nein, er flieht nicht und am Sinken ist der Kahn schon gar nicht, trotzdem es gibt keinen Grund zu gehen.

Wie die Austria verlautbart hat wird Florian Hirsch unsere – und seine – geliebte Austria verlassen. Selten zuvor hat ein Spieler eine derart große Lücke hinterlassen. Hirschi, Du wirst fehlen.

Du, der den Begriff Kampfsau neudefiniert hast, wie ein Berseker hast Du die rechte Seite eines jeden Spielfelds bearbeitet – vor, zurück und wieder vor. Immer und immer wieder bist Du auf Deiner Seite marschiert, gefühlte 1000 Kilometer und mehr und das in jedem Spiel. Niemals war Dir ein Weg zu weit, niemals hast Du einen Zweikampf aufgegeben und niemals war Dir egal was die anderen 10 Spieler in Violett und Weiß auf dem Spielfeld getan haben. Wie viele Meter Deine Mitspieler deshalb gelaufen sind weil sie ganz genau wussten, wenn sie nicht laufen gibt es da einen in der Mannschaft der ihren Allerwertesten aufreißen wird und zwar bis zum „Gnack“ kann wohl keiner auch nur im Ansatz erahnen. Wie viele Punkte am Ende dabei für uns herausgeschaut haben, kann wohl auch keiner sagen, aber egal selbst wenn es nur ein einziger war, Du gehörst zu jenen Sportler die der Grund sind warum wir immer wieder daran glauben, dass auch für Kicker ein Verein mehr ist als nur ein Arbeitgeber, die auf dem Feld das umsetzten was die Kurve vorlebt.

Nun verlässt Du uns also, Du mit Deiner schicken Tätowierung am Oberarm, Du der Du die Nummer des Goliador auf Deinem Rücken trägst, Du der den Begriff Kapitän so sehr gelebt hat, wie selten einer vor ihm. Leidenschaft, Einsatz, Wille selten waren Attribute treffender für einen Kicker. Die Gründe für Deinen Abgang mögen rational sein, ja auch in meinem Kopf kommt irgendwo an, es klingt vernünftig. Aber seien wir uns doch mal ehrlich, wer braucht Gründe wenn er Austria Salzburg hat? Also überleg es Dir noch einmal!

(c) Thomas Schernthanner/http://pressefoto.zenfolio.com

(c) Thomas Schernthanner/http://pressefoto.zenfolio.com

Meldepflicht für Bierzeltschläger!

Die Bilanz ist erschreckend! Das Münchner Oktoberfest verzeichnet einen Besucherrückgang von rund einer halben Million Besuchern, gleichzeitig stieg die Anzahl der sog. Maßkrug-Schlägereien (Anm: Schlägerein bei denen Maßkrüge als Waffe gegen den Kontrahenten eingesetzt werden) um 13,8% an. Aber auch Schlägereien ohne diese heimtückische Waffe(+ 3,5 %) stiegen besorgniserregend an, so gab es mit mehr als 2000 Einsätzen auf der Münchner Wiesn 2012 einen negativen Rekordwert. Von Seiten der Münchner Polizei hört man nun schon, dass das Limit überschritten sei.

Aber nicht nur das jüngste Oktoberfest macht mit Negativ-Schlagzeilen auf sich aufmerksam. Im österreichischen Großarl musste die Polizei kürzlich ein Festzelt räumen, nachdem es zwischen Sicherheitspersonal und Gästen zu einer handfesten Rauferei kam. Auch dort sollen die Schläger die berüchtigten Lederhosen und Trachtenhemden getragen haben.

Nun hört man unter vorgehaltener Hand, dass die Behörden über neue Maßnahmen nachdenken.

Etwaige Maßnahmen könnten sein:

– Gläserverbot auf dem gesamten Festgelände in München
– Ausschank von Leichtbier nach 18:00 Uhr, generelles Alkoholverbot ab 22:00 Uhr
– Meldeauflagen für Schläger während der gesamten Wiesn-Zeit, erweiterbar auf sämtliche Volksfest in Bayern und der Bundesrepublik
– Teilsperre der Zelte wenn es in diesen zu Schlägereien gekommen ist.
– Ausschluss von Brauereien für die nächste Wiesn wenn es in Ihren Zelt zu wiederholten Übertretungen kommt
– Weiteres wird überlegt an den sogenannten hochsicherheits Tagen (3. Oktober, Samstage,…) das Fest gänzlich unter Ausschluss der Öffentlichkeit abzuhalten.

Die Maßnahmen kommen Ihnen überzogen vor? Fragen Sie mal beim DFB, der DFL und den deutschen Innenministern nach, wo genau diese Sanktionen zur Anwendung kommen.

Ein Bundeskanzler zum Schämen

Ja ich bin SPÖ-Mitglied und ja, ich werde es auch bleiben. Schließlich ist eine Gesinnung oder eine Meinung nicht etwas was man mal eben wie einen Mantel an der Garderobe abgibt und wieder rausholt wie es einem passt. Irgendwie ist es wie mit dem Fußballverein man geht auch hin wenn es nicht so läuft.

Was gestern passiert ist kann ich aber so nicht stehen lassen. Lieber Werner Faymann, lieber Josef Cap schämt Euch! Schämt Euch alle beide für euren Zirkus rund um den Untersuchungsausschuss. Egal was hinter der sogenannten „Inseratenaffäre“ steckt es gehört aufgeklärt und zwar ordentlich. Die Sache ist nämlich relativ einfach; Ist alles politisch und rechtlich in Ordnung dann geht hin mit Euren Unterlagen und klärt auf(PUNKT!). Ist es nicht so, dann nutzt Euch der ganze Zirkus sowieso nichts. Im Gegenteil einen Fehler zu zugeben und dazu zu stehen hilft weitaus mehr als die Vogelstrauß-Taktik, damit hatte nämlich noch nie jemand Erfolg.

Das wirklich, wirklich ärgerliche ist die Tatsache, dass Ihr Euer Ego über die Partei und die Sozialdemokratie stellt. Die blau/orange/schwarze Regierung und ihre Parteien sind über beide Ohren in mehr Skandale verstrickt als man sich ausmalen kann. Nur einige wenige Beispiele: Staatsbürgerschaften, Stronach Grundstück, Grippemasken, Hypo- und Buwog-Verkauf,… die Liste ist lange.

In jedem normalen Land reichen diese Geschichten aus um beide Parteien (die ÖVP und die FPÖ/K) auf Jahre von jeglicher Regierungsbeteiligung fern zu halten. Und was macht ihr, ihr schenkt diese Chance her. Für was? Ich weiß es echt nicht. Wollt ihr nicht einsehen, dass es gerade um viel, viel mehr geht als irgendwelche Posten und Ämter. Verdammt noch einmal, es geht um die Republik Österreich und das Ansehen seiner Menschen und Politiker, das tritt man nicht mit Füßen!

Geht endlich her und erledigt Euren Job und zwar ordentlich!
FREUNDSCHAFT

Absurde Preiserhöhung

Der SVV erhöht mit 1. Juli also die Preise für Busfahrten. In Zeiten in denen über Klimaveränderungen, einem wachsenden Verkehrsaufkommen und vielen anderen Dingen gesprochen wird, ist dies wohl die absurdeste Idee die man haben kann. Wenn Herr Katholnig sagt „Auch Verkehrsunternehmen müssen wirtschaftlich agieren.“ dann entlarvt er sich selbst als völlig inkompetent.
Der Großteil der Verkehrsunternehmen gehört der öffentlichen Hand. Gewinne, falls sie zu erzielen sind, fließen in die Budgets der jeweiligen Eigentümer (Gemeinden, Land und Bund), das Ziel ist es daher nicht möglichst gewinnbringend zu agieren sondern den Versorgungsauftrag (nämlich den der Mobilität) möglichst attraktiv und effizient zu erfüllen. Soviel zur Theorie.
Busfahren in Salzburg ist absurd teuer. Das Argument der Vorverkaufskarten ist nicht zulässig, da es weder flächendeckend Vorverkaufsstellen noch Automaten gibt bei denen man sich vor Fahrtantritt einen Fahrschein kaufen kann. Wer in Salzburg kurzfristig und spontan in den nächsten Bus will muss die Karte bei der Lenkerin oder dem Lenker kaufen, in Zukunft für € 2,30.
Die Lösung wäre recht einfach: Fahrscheinautomaten an jeder Haltestelle (diese hätten auch 24h Stunden 365 Tage im Jahr geöffnet) und Fahrpreissenkung auf 1,50 für Erwachsene , Salzburg hätte schlagartig ein wesentlich attraktiveres Verkehrsangebot. Auch für die Lenkerinnen und Lenker wäre es eine enorme Erleichterung den Verkauf im Bus nicht mehr tätigen zu müssen. Natürlich ist die Installation der Automaten kostenintensiv, aber dafür gäbe es auch die öffentliche Hand die solche „Einrichtungskosten“ übernehmen kann.
Für den laufenden Betrieb würde es wohl heißen, dass mehr Leute öffentliche Verkehrsmittel nehmen. Da man Busse und Bahnen sowieso fahren lassen muss, kann man sich durchaus die Fragestellen ob man die notwendigen Gelder durch höhere Preise von wenigen Fahrgäste einnimmt oder ob man mehr Fahrgäste hat, die trotz niedriger Preise in Summe mehr Geld bringen? Welcher Ansatz ökologisch und sozial gerechter ist, dürfte wohl offensichtlich sein.

Ein Auswärtsspiel und der Lokalpatriotismus

Heute spielt die Austria also gegen den SV Seekirchen. Der Verein aus der Wallersee-Gemeinde freut sich schon seit Tagen auf dieses Spiel. In den Reihen der Seekrichner findet man zahlreiche EX-Austrianer (Scharrer, Rottensteiner, Pa, Märzendorfer, Groiss). Das Duell verspricht auf jeden Fall leidenschaftlich zu werden.

Für die Austria geht es im Wesentlichen darum, den guten Lauf der letzten Wochen fortzusetzen, die letzten 4 Pflichtspiele konnten alle samt gewonnen werden. Für uns wird es wichtig sein, sich noch weiter zu festigen. Saisonziel gibt es schließlich nur mehr ein großes den CUP-Sieg.

Anders ist die Ausgangslage in Seekirchen, dort droht der Abstieg. Aus der 2. Liga wird es möglicherweise einen Westverein erwischen. Bei einem unglücklichem Verlauf der Relegation kann das bis zu 5 Absteiger bedeuten. Schon in den letzten Spielen kämpften die Seekirchner bis an die Zähne bewaffnet um jeden Punkt und zwar jedes Mal bis zum sprichwörtlich letzten Moment. Heute wird das nicht anders sein.

Im Forum wurde recht viel über dieses Spiel diskutiert. Der Grund war ein gewisser Lokalpatriotismus und ein, wie soll man das nennen, Wettbewerbswunsch. Im Wesentlichen ging es darum, das man den Seekirchnern durch aus einen Punkt gönnen würde, wenn er dann am Ende zum Klassenerhalt reicht. Nun ja, lassen wir dass… Denn wie heißt es so schön in einem unserer Lieder: Wir wollen Euch siegen sehen, denn jeder Sieg ist so wunderschön

Da will ich dabei sein

LASK, SCR Altach, FC Lustenau, Austria Lustenau, SKN St. Pölten, Vienna und Balu-Weiß so stellt sich die Liste der „Traditionsvereine“ in der zweiten Liga nächstes Jahr dar. Manno, da wäre ich mit der Austria schon verdammt gerne da.

Die Vienna hat sich ja recht deutlich gegen Parndorf durch gesetzt, bei Blau-Weiß war die Sache schon enger. Ich hatte einige Tage vor der Relegation einen Studienkollegen getroffen der seines Zeichen Anhänger der Blau-Weißen ist. Vollmundig hab ich von einer „gmahten Wiesen“ für die Linzer gesprochen. Ups, ich hoffe Deine Nerven wurden nicht zu strapaziert.

Am Ende war es dann der wohl skurrilste Elfer der bei so einer Entscheidung vergeben wurde. Der Jubel in Wattens war dann wohl grenzenlos, schließlich brachten die Blau-Weißen zahlreiche Anhänger mit.

Die Liga scheint im nächsten Jahr wirklich attraktiv zu sein. Ein Jahr später wird wohl der GAK auch noch aufsteigen. Da gab es schon schlechtere Aussichten für die zweite Liga.

Handball eine Sportart von der man lernen kann

Gestern habe ich mir das ewig junge Duell Österreich – Deutschland im TV angesehen. Manch einer wird die Frage stellen wie ich zum Handball komme. Gut ich kenne einen Spieler der österr. Nationalmannschaft persönlich aber das ist nicht der Hauptgrund. Der liegt in der Entwicklung rund um diesen Sport in Österreich.

Männer-Handball hat sich bei uns ordentlich weiterentwickelt. Gestern hatte man die Chance sich in einer Gruppe mit Deutschland (Weltmeister) und Island (olympisches Silber) für die nächste EM zu qualifizieren. Trotz der Niederlage ist diese Chance noch intakt. Im Fußball sehe ich wenig vergleichbares.

Der ÖHB hat meiner Meinung nach einen wichtigen Schritt gesetzt, man holt sich ausländisches Know-How. Mit Dagur Sigurdsson und nun Magnus Andersson betreuen seit einiger Zeit skandinavische Spitzenleute das Team. Der Anschluss an die Weltspitze ist meiner Meinung nach gelungen.

Österreich ist nun wahrlich keine Männer-Handball-Nation, aber es macht Spaß dieser Mannschaft zu zusehen. Es macht aber auch Spaß die Analysen rund um das Spiel zu verfolgen. Da hört man von 2. Welle, schneller Mitte und Ähnlichem. Wenn man dann noch halbwegs ein Verständnis für den Sport hat, sieht man die Fehler. Eine Analyse die in der österreichischen Fußballberichterstattung unmöglich wäre.

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