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Schlagwort-Archiv: Aufstieg

Der eine kann’s der andere nicht

Die Rede ist vom wirtschaftlichen Verständnis im Fußball und die Rede ist von zwei Vereinen aus der Salzburger Liga die um den Aufstieg in die Regionalliga West spielen, der SAK 1914 und dem USC Eugendorf. In der Kronen Zeitung vom 14. April wurden die beiden Obmänner zu einem möglichen Aufstieg in die Regionalliga West befragt. Die Antworten könnten nicht unterschiedlicher sein.

Josef Penco (SAK): „Und 2014 ist die Westliga dann vielleicht Geschichte. Das würde den Aufwand nicht lohnen, nur Schulden hinterlassen…“

Manfred Suppan (Eugendorf): „Der Kader bliebe der gleiche. Geht’s wieder runter, haben zumindest die Spieler dazugelernt. Kann sein, dass wir ein Jahr weniger Freude hätten, aber die Derbys haben der Westliga den Schrecken genommen. Wenn also die Kugel auf uns rollt, ist’s okay.“

Die Grundaussagen dieser beide Statements ist klar. Auf Eugendorfer-Seite nimmt man den sofortigen Abstieg in Kauf um kein finanzielles Risiko eingehen zu müssen. Auf Seiten des SAK will man diesen Weg nicht gehen. Warum es einem Verein nicht möglich sein soll ohne Schulden durch die Regionalliga West zu kommen ist nicht nachvollziehbar? Offenbar gibt es bei machen Vereinen immer noch Verantwortliche die aus den großen und kleinen Pleiten der letzten Jahre nichts gelernt haben. Die Zeit des Schuldenmachens sollte endgültig vorbei sein, kein Mensch will Vereine die sich um des kurzfristigen Erfolges auf finanzielle Drahtseilakte einlassen.

Der SC Freiburg zeigt im Übrigen recht erfolgreich, dass es im Fußball auch gut gehen kann wenn man die bewusste Entscheidung trifft Geld nicht zu investieren und ein Mannschaftsgefüge wichtiger ist als zwei, drei teure Stars.

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Quo vadis?

Quo vadis? ist eine lateinische Phrase mit der Bedeutung „Wohin gehst du?1. Wohin gehst Du, geliebte Austria? Heute in einem Monat startet die Regionalligasaison 2011/12, Zeit für mich ein paar Gedanken zur neuen Saison aufzuschreiben.

Ich bin wirklich gespannt, WOHIN gehst du? Diese Frage darf man im Sinne einer belgischen Spezialität auf die Örtlichkeit beziehen. Ich halte Liefering noch nicht für gestorben halte aber auch Kleßheim nicht für unmöglich. Wobei ich mir eine dauerhafte Ansiedelung in Wals-Siezenheim eigentlich nicht vorstellen mag. Sicherlich es wäre irgendwie machbar, aber schön ist was anderes. Rund um die neue Saison wurde bekannt gegeben, dass man seitens des Vereins bei entsprechendem sportlichen Erfolg im Winter um die Lizenz ansuchen wird, dafür wird man wohl einen Plan haben. Bis dahin werden wohl viele, viele Leute noch laut und leise darüber nachdenken.

Damit sind wir auch schon wieder beim sportlichen Erfolg. Ich persönlich habe ja hohe Erwartungen an die neue Saison. Warum eigentlich? Viele im Forum sagen ja, man soll doch bitte die Füße doch etwas still halten das zweite Jahr wird schwierig. Ich halte allerdings gar nichts davon. Die Austria wurde beste Heimmannschaft, war im Frühjahr eines der absoluten Topteams. Die Mannschaft und der Trainer der dies erreicht hat, bleiben uns erhalten, dazu kommen zwei meiner Meinung nach sehr gute Verstärkungen. Auf eine dritte darf man den Meldungen nach noch hoffen. Damit sind eigentlich alle Voraussetzungen geschaffen worden um im nächsten Jahr noch etwas mehr herauszuholen. Allerdings halte ich es für durchaus auch möglich, dass dies nicht gelingt. Es braucht eigentlich nur blöd laufen, ein schlechter Start in die Saison und schon kann die Stimmung im Keller sein. Dann wird es schwer, ich persönlich glaube allerdings nicht daran. Wenn ich mir die nächste Saison vorstelle, habe ich eigentlich nur schöne Bilder im Kopf. Ich glaube irgendwie an den ganz großen Wurf.

Kann sich die Austria diesen leisten? Puh jetzt wird es haarig. Wie viel Geld ist wirklich notwendig in der zweiten Liga, wie viel kann die Austria aufstellen? Meister oder Relegationssieger ist das eine, ein solides Budget in der zweiten Liga ist was anderes? Ich wünsche es natürlich meinen ehemaligen Kollegen von ganzem Herzen, diesen Sprung zu schaffen. Leicht wird es nicht, schließlich reden wir von einer, und das ist meine Schätzung, Verdreifachung des Budgets. Und genau da beginnt das Problem. Von Sponsoren ist dies wohl leichter zu erreichen als von den anderen Einnahmequellen. Die Einnahmen die Fans und Zuseher mit sich bringen werden sich nicht so schnell massiv erhöhen lassen. Was dann eigentlich dazu führt, dass die Sponsoren deutlich mehr leisten müssen. Was allerdings zu einer Verschiebung der Vereinsgebarung führen wird. Damit wird sich der Verein erst anfreunden müssen.

Damit gilt es für den Sprung in die zweite Liga zwei große Problemfelder zu klären. Die Stadionfrage und die Frage wie der Verein den Weg zurück in den „normalen“ Fußball schafft. Wie groß wird die Reibung sein die dabei entsteht und wie sehr wird jeder einzelne seinen Teil dazu beitragen, dass dies möglichst gut gelingt.

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