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Schlagwort-Archiv: BVB

Warum nicht einfach Westfalenstadion und Franz-Horr-Stadion?

Es ist wieder Champions-League-Zeit. Morgen Dienstag steigt das Rückspiel zwischen Austria Wien und Dinamo Zagreb. Durch das Sponsoren-Diktat der Uefa darf das Stadion am Verteilerkreis nicht „Generali-Arena“ heißen – wohl eine der wenigen sinnvollen Maßnahmen dieser Organisation. Warum ein Stadion mit etwas mehr als 10.000 Plätzen überhaupt Arena heißen muss lassen wir mal außen vor. Warum aber nennt man das Stadion für die internationalen Spiele nicht einfach „Franz-Horr-Stadion“?
In Dortmund steht man vor dem gleichen Dilemma, das dortige Westfalenstadion trägt auch den Namen eines Sponsors. In der Champions-League ist dies natürlich nicht erlaubt. Auch dort hätte man einen rießigen Bonus erlangt hätte man das Stadion für die internationalen Spiele wieder Westfalenstadion genannt, BVB Stadion Dortmund klingt im Übrigen ganz schrecklich.
Die Thematik ist an beiden Standorten gleich, ein Sponsor bezahlt einen nennenswerten Betrag um den Namen des Stadions zu erwerben, die Fans sind dort wie da nicht besonders erfreut darüber (um es mal harmlos zu beschreiben). Anstatt sich hier einen Bonus zu holen und den Stadien ihre traditionellen Namen zu geben erfindet man irgendwelche Fantasiebezeichnungen die noch dazu scheiße klingen.
Manches muss ich nicht verstehen.

You don’t care about football

Lieber Michel Platini, grundsätzlich schätze ich Deine Tätigkeit als UEFA-Präsident. Dich mit dem größten Ungustl aller Zeiten bei der FIFA zu vergleichen wäre schon grundsätzlich eine Gemeinheit, viel zu freundlich bist Du dafür, auch finde ich die Entscheidung 5 „kleineren“ Nationen einen Fixplatz in der Champions League zu geben durchaus gerechtfertigt. Aber das alleine reicht nicht.

Was den Umgang mit Fans betrifft darf ich aber sagen, geht’s noch? Ich meine wo sind wir denn bitte? Die jüngsten Meldungen aus München und Dortmund zeigen einmal mehr, Fans sind in Deinen Augen wohl ein schmuckes Beiwerk. Die Leute vor den Fernsehgeräten und im Stadion dürfen Sie gerne mit ihrem folkloristischen Auftritten bespaßen, aber wenn es darum geht den Fans ihren Auftritt im Stadion zu ermöglich dann geht Euch das anscheinend nichts an, im Gegenteil ihr legt ihnen unnötige Steine in den Weg.

Nun ist es also fix, der Anhang des BVB wird keine Choreographie machen, die der Münchner funktioniert wohl nur mit unzähligen Einschränkungen, torpediert wird diese auch noch von diesen unsäglichen Klatschpappen. Beide Kurven haben unzählige Male bewiesen, dass sie durchaus was vom Thema Choreographie verstehen. Exemplarisch möchte ich nur in Erinnerung rufen:

BVB – Arsenal London

FCB – Chelsea

In London wird es also nicht passieren, dass sich beide Kurven mit einer geschlossenen Choreographie über mehrere Ränge präsentieren. Warum dies nicht möglich sein soll versteht wohl niemand richtig. Ihr werdet schon wissen warum. Für heute lassen wir es dann auch wieder. Die Frage was wohl passiert wäre wenn die beiden Mannschaften im Halbfinale aufeinander getroffen wären und irgendjemand gefragt hätte warum die beiden drei Mal in der laufenden Saison mit Stehplätzen in ihren Stadien spielen, in der Champions League dies aber nicht möglich ist, lassen wir mal außen vor.

In diesem Sinne: Schönes Spiel und überlegt Euch doch für das nächste Mal kostenlose Ohropax zu verteilen damit es nicht zu laut ist.

Hertha BSC Berlin – Borussia Dortmund 0:1(0:0)

Obwohl ich eine wunderbare Frau in Berlin besucht habe, wollte ich dann doch nicht auf Fußball verzichten und habe mir das Spiel im Berliner Olympiastadion nicht entgehen lassen. Der Tabellenführer aus Dortmund war zum 1000. Bundesligaspiel der Hertha zu Gast in der Hauptstadt. Sportlich waren die Vorzeichen eindeutig, die Schwarz-Gelben hatten alle Spiele des Jahres 2012 gewonnen, anders die Hertha für die es bisher nur Niederlagen gab. Die Wende sollte René Tretschok bringen und es gelang ihm meiner Meinung nach recht gut. Obwohl noch schlechter als sich die Hertha unter Skibbe präsentiert geht es nicht mehr.

Eigentlich war alles angerichtet. Karte im Gästesektor, ein tolles Wochenende in Berlin… Nun ja erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Gut der Streik bei der Berliner U-Bahn konnte dank eines direkten Anschluss der S-Bahn elegant umgangen werden. Am Ende musste ich dann doch wieder am Schwarzmarkt zu schlagen, allerdings sind 30 € für so ein Spiel durchaus okay und dank sehr erfahrener(ich will ja nicht sagen alter) Begleiter konnte ich dann trotz irrwitziger Kontrollen in den Gästesektor. Ich hab ja doch schon viele Spiele gesehen aber das Maß an Kontrolle in Berlin gehört sicher zu den negativen Highlights.

Im Stadion waren dann wohl gut und gerne 20.000 im Lager der Borussia, die Hütte selbst war rappelvoll. Man muss schon sagen, trotz Laufbahn ist das Olympiastadion eines der schönsten Stadien in Deutschland. Zumal es Bier aus 1-Liter-Bechern gibt, warum deren Verkauf in der zweiten Halbzeit eingestellt wurde weiß ich nicht. Angesichts der Rahmenbedingungen und meinen bisherigen drei Auswärtsspielen mit dem BVB (Hannover, London und Nürnberg) habe ich mir natürlich schon einiges an Stimmung erwartet – und ich wurde bei Leibe nicht enttäuscht. Wie gut die Berliner waren kann ich nicht sagen, angesichts der Akustik im Olympiastadion und der Lautstärke im Gästesektor war einfach nichts zu hören.

Blick in Richtung Hertha-Kurve

Das Spiel war leider so wie ich es erwartet habe. Berlin war wesentlich besser organisiert als in den letzten Wochen und hat dem BVB das Leben schwer gemacht. Trotzdem gelang es dem BVB wieder drei, vier sehr gute Möglichkeiten heraus zu spielen, bis endlich das 0:1 viel. Am Ende war es dann Kevin Großkreutz mit einem Fallrückzieher. Nachdem der Kopfball zuvor schon sensationell war gab es quasi einen doppelten Torjubel. Danach passierte nicht mehr wirklich viel. Der BVB kontrollierte und die Hertha spielte brav nach vorne. Der Sieg ging auf jeden Fall in Ordnung.

Durch das 0:0 des großen FC Bayern hat der BVB dann doch auch noch einmal zwei Punkte gut gemacht. Die Ausgangslage für den BVB könnte eigentlich nicht besser sein. Bis zum 30. Spieltag (Heimspiel gegen die Bayern) traue ich dem BVB die volle Punkteausbeute zu. Tja und dann… Schau ma mal

Der Ärger über Beschimpfungen

Was haben Dietmar Hopp und Michael Minichberger gemeinsam? Beide beschäftigen sich mit Fußball und beide haben ein Problem mit dem was Fans manchmal so von sich geben. Ich finde es widerlich und wehleidig was da abgeht. Die Jungs von schwatzgelb.de haben sich ausführlich an Dietmar Hopp gewandt – ein offener Brief der sehr lesenswert ist.

 

Wenn ich mir mein indirektes Umfeld ansehe merke ich leider immer öfter, dass diese Meinung langsam aber doch salonfähig wird. Immer wieder erlebe ich Menschen die sich für Fußball interessieren und sich über diverse Schlachtgesänge und Postings aufregen. Mich nervt das tierisch, ich habe einfach keinen Bock auf dieses Fußball-Schicki-Micki-Partie; Bleibt wo der Pfeffer wächst, fährt nach Klagenfurt, geht zu irgendeiner fête blanche, zum Empfang ins Kavalierhaus oder sonst wohin. Vor kurzem musste ich ernsthaft darüber diskutieren ob ich mich noch lustig machen darf wenn der Vorstadtklub eine Minute vor der Pause ein Tor bekommt – zum KOPFSCHÜTTELN

 

Fußball ist für mich ein Ort der Emotionen, dazu gehören Freude und Leid, Liebe und Hass, Jubelstürme und Schimpftriaden. Eier kraulen und die Heilsarmee brauch und will ich nicht. Es gehört für mich einfach dazu dem Schiedsrichter, den anderen Fans und Spielern meine Meinung zu sagen und das manchmal auf die unflätigste Art und Weise die mir gerade einfällt. Gleichzeitig will ich aber auch mit wildfremden Menschen lachen, tanzen, singen, klatschen, umarmen – all das ginge verloren wenn sich die Adabeis den Fußball holen. Ich mach da nicht mit!

DERBYSIEG

Wenn man vor dem Spiel italienischen Gästen des ACF Fiorentina violette Fanartikel verkauft, wenn man im Stadion Fans vom BVB und Union Berlin sieht, wenn nach dem Spiel ein paar Schweizer noch unbedingt eine Erinnerung an dieses Spiel kaufen wollen, wenn der Jubel nicht zu Ende geht, wenn Stadträte unbedingt zum Spiel kommen wollen, wenn man Tränen in den Augen hat, wenn man am nächsten Tag aufwacht und ernsthaft die Frage an ein paar alte Freunde stellt: „Gehen wir fort“ (Anm es ist gerade mal 11:00), wenn Peter Wackel rauf und runter läuft, wenn mehr als 2000 Fans einfach nur glücklich sind und der Stadionsprecher sich einfach mal bei allen bedankt die da sind, wenn, wenn, wenn…

 

ja wenn das Alles passiert dann träumt man wohl, nein viel besser man hat einen wahrgewordenen Traum erlebt. DERBYSIEG – zum zweiten Mal.

 

Ich bin so unendlich glücklich, ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll mit meiner Freude. Es gibt so unglaublich viele Fassetten die diesen Sieg so schön machen. Jeder Versuch diese in Worte zu fassen kann als völlig sinnlos bewertet werden, deshalb greife ich den gestrigen ersten Impuls auf und zitiere einen meiner absoluten Lieblingsfilme:

 

Take the best orgasm you ever had, multiply it by a thousand and you’re still nowhere near it.

Gratulation nach Graz

Sturm Graz ist österreichischer Fußballmeister, wie schön. Ich kann ja offen und ehrlich sagen mir ist jeder andere lieber als der FC Salzburg. Das Schöne daran ist auch der Umstand, dass sich nicht wie bei den Bullen ein paar Tausend auf den Mozartplatz verirren sondern in Graz 25.000 auf den Straßen Party machen, da weiß man warum man diesem Verein das gönnt. Wenn man sich den Weg des SK Sturm aus dem Konkurs zum Titel anschaut kann man schon mal Ähnlichkeiten mit dem BVB sehen. Soweit das Schöne.

Weniger schön ist die Leistung der österreichischen Bundesliga. Ich hab das schon einmal vor einiger Zeit geschrieben, die Liga ist schwach. Am Ende hat unser Meister sagenhafte 1,83 Punkte pro Spiel gemacht. Zum Vergleich; BVB 09 2,21, United 2,11, AC Milan 2,16, Ajax 2,15. Man könnte mir nun vorwerfen, das ist alles nur Statistik. Ich glaube es ist viel mehr. Es zeigt nämlich, dass bei uns keine Mannschaft konstant über die Saison ihre Punkte einfahren konnte.

Im nächsten Jahr wird das wohl wieder anders sein, aber bis dahin ist es noch ein weiter Weg und ich freue mich an dieser Stelle lieber nochmal mit den Schwoazen und auf unseren Saisonabschluss.

Fußball verbindet

In Österreich geht es nach dem Derby-Abbruch ja ordentlich rund, zu Recht. Ich darf mich trotzdem mit einer schönen Geschichte melden. Kleines Westderby in Salzburg. Das Spiel der Austria wollten nicht nur zahlreiche Austrianer, sondern auch eine kleine Schar Gäste sehen, neben einer kleinen Abordnung des FC United of Manchester besuchte uns eine größere Abbordnung aus HH, die allerdings BVB-Anhänger sind.

Nach dem ich heute viel zu arbeiten habe, fällt mein Blog noch recht kurz dazu aus. Einen ausführlicheren Bericht gibt es aber auch hier zu lesen.

In Zeiten in den bei uns wieder mal Aufregung auf Grund von Chaos herrscht, sollte man sich solche Momente nicht nehmen lassen. Wie schön solche Wochenenden sind, weiß jeder der schon mal dabei war. Ich freu mich auf jeden Fall schon jetzt über den nächsten Besuch bzw hoffe ich auf einen baldigen Gegenbesuch in HH bzw wieder mal beim BVB.

Wehmut

Heute sollte ich eigentlich etwas wehmütig sein, schließlich ist es mein letzter Arbeitstag bevor ich nicht zum BVB fahre. Entgegen der ursprünglichen Planung fahre ich nämlich nicht weiter nach Köln und dann nach Dortmund sondern schön brav am Donnerstagabend zurück aus Stuttgart.

Da ich aber bis dahin noch verdammt viel zu tun habe, hab ich irgendwie noch keine Zeit für Wehmut.

Schulschwänzer

Naja nicht gerade Schulschwänzer, aber geschwänzt hab ich gestern trotzdem und zwar das Spiel der Austria gegen Wattens. Der Grund war recht absehbar.

Nach meinem Fortbildungskurs bin ich zu meinen Eltern um noch kurz zu grillen und vielleicht die Bundesliga-Konferenz zu schauen. Tja, der Plan zur Halbzeit nach Maxglan zu fahren musste fast scheitern, spätestens als der BVB führte und der EffZee zur Halbzeit ein 0:0 hielt (der BVB war Meister zu diesem Zeitpunkt) war die Spannung und Aufregung so groß, dass wir uns nicht mehr aufmachen wollten.

Es war dann unfassbar geil vor dem Fernseher, ich kann mir gar nicht vorstellen wie gut sowas im Stadion sein muss. Mein persönliches Highlight war das 2:0 des 1. Fußballklub: Die Konferenz ist gerade in Dortmund. „TOOOR in Köln“, Schwenk auf die Südtribüne, in den paar Sekunden bis zum Schwenk wurde ich 3 Jahre älter, aber dann sieht man kurz noch die jubelnde Südtribüne, damit war klar: 2:0 FC, der BVB ist Meister und Köln macht einen wirklich, wirklich großen Schritt in Richtung Klassenerhalt.

Meine Wünsche gingen dann doch noch in Erfüllung, zwar etwas verspätet aber das ist egal. Der EffZee hält nächste Woche mit einem X in Frankfurt die Klasse. Und der BVB…

der ist deutscher Meister und ich freu mich riesig für MauriciusQ, dass er live dabei war. Wie bitter wäre es eigentlich gewesen wenn jemand mit Heim- und Auswärtsdauerkarte in einer Meistersaison nicht live miterleben kann wenn seine Mannschaft Meister wird. Das Leben ist darf nicht so ungerecht sein, und das ist es auch nicht. Es wird wohl mehr als eine Stunde Schlaf werden, aber als Meister wachen doch alle Borussen heute auf.

Nicht so mein Ding

So ne Kacke, greife an die Jacke wo ich Kohle hatte. Quatsch mit Soße, vielleicht sollte ich wieder aufhören Lieder in meinen Blog einzubauen, aber das geht halt immer so einfach. Und manche Sätze sind so wahr, gestern und heute war es einfach Kacke.

Manno, das war ganz schön umsonst der BVB schenkt eine Halbzeit her und der EffZee ein ganzes Spiel. Die Kölner waren einen verdammten Sieg vom Klassenerhalt weg, heute ein Sieg in Wolfsburg und die wären durch gewesen, jetzt wird es bis zum letzten Spieltag verdammt eng. Ich kann meinen Optimismus manchmal selbst nicht leiden, aber so bin ich eben. Ich hoffe ja schon jetzt wieder auf doppeltes Glück am nächsten Wochenende.

Schöne Ostern noch

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