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Schlagwort-Archiv: Didi Constantini

Das Ende von Constantini

Anlässlich des jüngsten Artikels von 90minuten.at widme ich mich heute mal wieder dem Nationalteam. Wenn man die Aussagen von unserem Verbandsboss richtig interpretiert dürften die Tage von Didi Constantini wohl gezählt sein. Warum dieser Schritt nicht im Herbst gesetzt wird kann nicht einmal der ÖFB-Boss erklären.

 

Ich mache mal ein kurzes Gedankenspiel und gehe eine Aufstellung frei von „Problemen mit dem Teamchef“ durch:

 

Gratzei

Garics – Pogatetz – Stranzl – Fuchs

Scharner – Alaba

Junuzovic – Ivanschitz – Harnik

Janko

 

Dazu kommen noch Spieler wir Baumgartlinger, Arnautovic, Prödl, Royer, Linz, Dragovic,…

 

Wenn man ganz ehrlich ist, mit diesem Spielermaterial muss man sich deutlich besser präsentieren als dies im Moment der Fall ist. Aber gut wenn man sich den gesamten Artikel in Ruhe durchliest merkt man, dass auch die Führung einfach auf gut österreichisch „am Semmerl“ ist. Constantini hat und das muss man leider genauso sagen, versagt.

 

Momentan traue ich mir jetzt schon zu sagen, dass wir in der nächsten Qualifikation wieder vor den gleichen Problemen stehen werden, denn es stellt sich ernsthaft die Frage wer als Teamchef nachkommen soll. Es ist zum narrisch werden.

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Taktik generell überbewertet

Diese Aussage ist so ehrlich wie entlarvend gewesen, sie stammt von unserem Teamchef. Eigentlich ist jeder weitere Abhandlung darüber sinnlos, allerdings hat Jogi Löw in seinem Kurier-Interview diese Aussage mit so viel Überzeugung widerlegt, dass ich einfach darüber schreiben muss:

Für mich den meisten Eindruck machen die Passagen, in denen Löw erklärt, wie systematisch die Umstellung der Spielweise erfolgt ist. Trainer die in Österreich ein klares Konzept von ihrem Spiel haben sind nämlich selten.

Constantini ist ja der festen Überzeugung, dass „man nicht mit dem System, sondern mit den Spielern gewinnt.“ Löws sehr treffende Aussage dazu: „Schauen Sie Messi an: Wenn er für Argentinien spielt, ist er oft nur die Hälfte wert. Bei Barcelona weiß er, was alle anderen um ihn herum machen. Ich bleibe dabei: Die Spieler brauchen klare Vorgaben und Strukturen.“

Messi gilt wohl als derzeit bester Fußballer, dass es im Team insbesondere unter Maradonna nicht läuft hat wohl jeder gesehen. Ein Trainer der trotzdem behauptet es kommt auf die Spieler an ist einfach fehl am Platz.

„Und zu Österreich: Das Team ist vermutlich das stärkste seit Jahren.“, danke Jogi Löw dafür. Gleichzeitig macht diese Aussage einfach unglaublich traurig, schließlich darf man in Österreich berechtigte Sorge haben ob das Team noch einmal ähnlich gut aufgestellt ist und somit die Chance zur Qualifikation für eine Finalrunde hat.

Die Auswahl beider Nationaltrainer halte ich im Übrigen auch für eine gute Abbildung der beiden Fußballverbände.

Alles hat ein Ende

Oder auch nicht, die Peinlichkeit mit der sich das österreichische Nationalteam in den letzten Tagen präsentiert hat ist schon schlimm. Die Auslosung war eigentlich optimal die Gegner um Platz zwei, in unserem Fall Belgien und die Türkei, sind nicht mehr das was sie mal waren, an guten Tagen mit einer modernen Taktik sollte es möglich sein bis zum Ende Alles offen zu halten. Man merkt schon von meiner Euphorie in der Winterpause ist wenig über.
Ich habe heute noch mal bei den Kommentaren zum Spiel Österreich – Kasachstan in Salzburg nachgelesen, eigentlich hätte man danach schon wissen müssen, dass es nichts werden kann. So traurig das Ganze ist aber irgendwie scheint bei uns im Team einfach der Hund drin zu sein. Aber wie sollte es auch anders sein, wir haben einen Teamchef der von modernem Fußball so viel Ahnung hat wie eine Kuh vom Eier legen. Anders ist es für mich nicht zu erklären warum die Mannschaft als Gesamtes so weit weg war in den letzten beiden Spielen.
Man muss beide Spiele nicht gewinnen, aber ich hatte in keiner Phase des Spiels das Gefühl, dass eine Mannschaft Fußball spielt. Eher 11 Spieler die sich mehr oder weniger gut am Platz verstehen und in manchen Punkten von ihrer Klasse profitieren in anderen wird eben das Fehlen derselben durch die totale Abstinenz einer mannschaftlichen Ordnung offenbart.
Peter Pacult meinte einst, er könne aus Ponys keine Rennpferde machen. Ich gebe ihm recht, allerdings halte ich den derzeitigen Kader im Team zumindest für eine Ansammlung von Haflingern und nicht von Ponys, da ist mehr raus zu holen.

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