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Schlagwort-Archiv: FPÖ

Groundhog Day

Im deutschsprachigen Raum kennen diesen Film wohl die wenigsten mit seinem Originaltitel, der deutschsprachige Titel des Films ist hingegen so bekannt, dass man ihn getrost als geflügeltes Wort bezeichnen kann. „Und täglich grüßt das Murmeltier“, die Komödie aus den 90er-Jahren erzählt die Geschichte eines Reporters der immer und immer wieder den Murmeltiertag erleben muss.

 

Immer und immer wieder muss man im Österreichischen Fußball Skandale und Probleme rund um die Lizenz erleben. Das jüngste Beispiel ist das Admira-Chamäleon. Die Geschichte ging eigentlich mit den Vorwürfen um die Doppelverträge los. Wenn man sich die Reaktion von Trenkwalder darauf ansieht und ein bisschen zwischen den Zeilen liest weiß man wie viel da wohl dran ist. Wie die Bundesliga darauf reagiert ist aber genauso verwerflich. Man wird wohl folgende Lösung parat haben: Punkteabzug für die Saison 2011/12 weil die Entscheidung so spät fällt, dass dies nicht mehr rückwirkend möglich ist und Altach sowieso nicht für die Bundesliga planen könnte.

 

Nun stellt sich heraus, dass die Meisterprämie noch nicht gezahlt wurde. Aja, schön zu hören, dass ein Verein bereits vor der neuen Saison massive Probleme hat. Der Grund dafür ist für mich relativ einfach. In einer Mischung aus Firmeninhaber und Vereinspräsident kann ich Richard Trenkwalder nicht unterscheiden zwischen Verein und Firma, zwischen mein und dein. Verein und Firma werden irgendwie zu einem großen Pot, die Zahlung kommen mal hier mal da, Hauptsache die Kohle landet beim Spieler. Das ging in Österreich meistens gut. Nun hat aber die Bundesliga die Admira genau deshalb am Kiecker. Das heißt die alten Zahlungswege sind vorläufig zu. Was wiederrum dazu führt, das die Spieler das Geld nicht haben.

 

Dem Österreichischem Fußballfan kommt das Alles bekannt vor, Pasching, wahrscheinlich auch Sturm Graz unter Kartnig,… die Liste ist wahrscheinlich unendlich lang und Usus in Österreich. Allerdings wird vergessen, dass diese „Unregelmäßigkeiten“ einen größeren Schaden anrichten als jeder Platzsturm. Nicht das ich solche Entgleisungen verteidigen will, aber wenn das nächste Mal vom Untergang des Abendlandes berichtet wird, sollten sich die Medien eines vor Augen führen wer bei diesen Banditen zu schaut braucht sich nicht wundern, dass der Fußball in Österreich dort ist wo er ist. In einem Land in dem ein Finanzminister eine Webseite für 600.000€ von einer Interessensvereinigung bekommt die eine Firma macht an der er beteiligt ist, in dem die PR-Agentur einer Regierungspartei allen Firmen die Aufträge vom Land erhalten eine Beratungsrechnung stellt, ja in so einem Land stellt sich natürlich die Frage warum dies im Fußball nicht so sein soll.

Ich kann es nicht mehr hören

Ich mag die Demokratie. Man kann fast alles sagen was man möchte. Unter anderem kann man vor einer Wahl sagen, dieses oder jenes kommt für mich nicht in Frage. Ich finde diesen Umstand eigentlich recht gut.

Wie viele andere auch, wenn es nach meiner bescheidenen Meinung geht sollte das jeder Mensch tun der halbwegs etwas auf sich hält, hat die Wiener SPÖ gesagt: „Mit einer Strache-FPÖ machen wir keine Koalition“. PUNKT

Nun die FPÖ hat in Wien rund 25% der Stimmen erhalten. Faktum. Das heißt jeder vierte Wähler hat die FPÖ gewählt, heißt aber auch 3 von 4 haben die FPÖ nicht gewählt. Die FPÖ macht aus diesem Umstand einen Regierungsanspruch, ich kann diesen nicht sehen. Schließlich hat die SPÖ die ganz klar gesagt hat, mit Strache nicht, fast die Hälfte der Stimmen bekommen, zusammen mit den Grünen haben sie sogar die Mehrheit der Wienerinnen und Wiener hinter sich. Ich kann es nicht mehr hören wenn die FPÖ nun ständig von undemokratischen Vorgängen und Ignoranz gegenüber dem Wählerwillen spricht.

Liebe FPÖ akzeptiert das doch endlich. Die Mehrheit in Wien hat gesagt, Euch wollen wir nicht! Das ist gut und soll so bleiben. Liebe anderen Parteien in Wien, es ist an der Zeit vernünftige Integrationspolitik zu machen und zwar schnell. Förderung für die Willigen, Härte gegen die Unwilligen.

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