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Schlagwort-Archiv: Stadionfrage

Wie kleine Kinder

„Männer werden sieben und danach wachsen sie nur noch“ dieser gute Spruch, der übrigens im höchsten Maß sexistisch ist (aber das stört mich ja nicht), fällt mir momentan ein wenn ich unser Forum durchlese. Wieder einmal geht es um die Stadionfrage, diese Frage die, da sie ja immer noch nicht gelöst ist, uns seit dem Jahr 2006 auf Schritt und Tritt verfolgt.

Die Ausgangslage ist wie folgt: Die Austria ist seit 2007 Mieter der ASKÖ Sportanlage in Maxglan. Seit jeher ist die Anlage eigentlich viel zu klein und nach unzähligen Verhandlungen und Einreichungen konnten wir nun einen Kompromiss mit den Behörden erzielen der unsere Grundbedürfnisse befriedigt. 2010 wurde uns die Anlage zum Kauf angeboten, da man aber von Seiten der Stadt keine Garantie hinsichtlich einer dauerhaften Nutzung bekommen hat und die damalige Eigentümervertreter nicht gerade das geschaffen hat was man ein Vertrauensverhältnis nennt, wurde dieser Plan wieder verworfen.

Seither gab es wohl unzählige Verhandlungen mit der Politik. Ideen und Pläne in diversen Ausführungen wurden entworfen, Standorte geprüft, etc. In diesem Jahr wurde nun von Seiten der Stadt Salzburg der Bau eines fernsehtauglichen Flutlicht beschlossen (wenn es mit dem Aufstieg klappt), damit ist eine der essentiellen Grundvoraussetzungen für einen Verbleib in Maxglan auch in der zweiten Liga geschaffen.

Seither sind wir wohl alle etwas hibbelig. Das Forum geht phasenweise über mit Bildern von Tribünen aus aller Herren Länder, mit Beiträgen was man wie bauen könnte, Aufrufen den Heimatfond zu unterstützen, selbst gestallteten Bildmontagen bei denen Tribünen aus anderen Stadien bei uns eingebetet werden. Kurz und gut, ein nicht unwesentlicher Teil der Fans ist wie ein 8jähriger der seinen ersten Lego-Technik-Bausatz hat. Und dann spürt man es wieder, intensiv wie damals in Nonntal in der Winterpause 2006/07, damals als die Tribüne abgebrannt ist und die Fans eine Ersatztribüne in unzähligen Arbeitsstunden errichtet haben. Dieses Gefühl, dass jeder Austrianer nur zu gut kennt, die Gewissheit einen Vogel zu haben und zwar einen richtig positiven und die Sicherheit das egal wie absurd eine Idee ist egal wie viel Arbeit in einem Projekt steht am Ende des Tages gibt es einen Haufen Verrückter die genauso denken… Würde morgen der Aufruf kommen man braucht wieder Helfer weil man endlich in Maxglan was bauen darf, die ersten wären wohl in zwanzig Minuten am Platz.

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Eine Heimat für die Austria

Im Euromillionen-Topf liegen rund 150 Millionen, wer auch immer dies gewinnen würde, täte sich wohl ganz leicht rund 20 Mille für ein Stadion zu investieren. Irgendwie ist es da nicht verwunderlich, dass im Forum irgendwer die Idee zu einer Tippgemeinschaft hat. Die Ideen wurden übrigens in ein neues Thema verschoben: H(irngespinste)fdA. Irgendwie passend.

 

Ich selbst muss mich an der Nase nehmen, der ein oder andere Euro mehr hätte es durch aus sein können. Aber gut, noch besteht ja, auch dank des neuen Jobs, Aussicht auf Besserung. Ein paar Euro sind es dann doch geworden. Und eigentlich geht es doch genau um jene paar Euro, das Päckchen Zigaretten, das 12. Bier an einem Abend,… Die Liste der paar Euros die man ab und zu sinnlos ausgibt ist lange. Aber bei so einem Projekt läuft es eigentlich über die Masse an Leuten. Derzeit nimmt der Fonds rund 1.300 € pro Monat ein. Was gar nicht schlecht ist, manche Leute gehen für weniger Arbeiten. Trotzdem halte ich eine Steigerung für möglich.

 

Bisher hat es die Gemeinschaft der Austria auf rund 33.000€ gebracht, was eine schöne Summe ist, wenn man bedenkt, dass es noch kein konkretes Projekt zur Umsetzung gibt. Aber es passt irgendwie nicht zur Austria sich auf dem bisherigen auszuruhen. Ich würde mir echt wünschen, wenn der ein oder andere sich einen Ruck gibt. Jeder Euro hilft. Sollte der Fonds tatsächlich in naher Zukunft die 50.000-Grenze packen wäre es echt schön!

 

Zum Abschluss mit der Bitte um einen Beitrag:
Hier die Kontodaten:
SV Austria Salzburg
„Eine Heimat für die Austria“
Konto-Nummer: 94014438
BLZ: 35094
BIC: RVSAAT2S

IBAN: AT72 3509 4000 9401 4438

Quo vadis?

Quo vadis? ist eine lateinische Phrase mit der Bedeutung „Wohin gehst du?1. Wohin gehst Du, geliebte Austria? Heute in einem Monat startet die Regionalligasaison 2011/12, Zeit für mich ein paar Gedanken zur neuen Saison aufzuschreiben.

Ich bin wirklich gespannt, WOHIN gehst du? Diese Frage darf man im Sinne einer belgischen Spezialität auf die Örtlichkeit beziehen. Ich halte Liefering noch nicht für gestorben halte aber auch Kleßheim nicht für unmöglich. Wobei ich mir eine dauerhafte Ansiedelung in Wals-Siezenheim eigentlich nicht vorstellen mag. Sicherlich es wäre irgendwie machbar, aber schön ist was anderes. Rund um die neue Saison wurde bekannt gegeben, dass man seitens des Vereins bei entsprechendem sportlichen Erfolg im Winter um die Lizenz ansuchen wird, dafür wird man wohl einen Plan haben. Bis dahin werden wohl viele, viele Leute noch laut und leise darüber nachdenken.

Damit sind wir auch schon wieder beim sportlichen Erfolg. Ich persönlich habe ja hohe Erwartungen an die neue Saison. Warum eigentlich? Viele im Forum sagen ja, man soll doch bitte die Füße doch etwas still halten das zweite Jahr wird schwierig. Ich halte allerdings gar nichts davon. Die Austria wurde beste Heimmannschaft, war im Frühjahr eines der absoluten Topteams. Die Mannschaft und der Trainer der dies erreicht hat, bleiben uns erhalten, dazu kommen zwei meiner Meinung nach sehr gute Verstärkungen. Auf eine dritte darf man den Meldungen nach noch hoffen. Damit sind eigentlich alle Voraussetzungen geschaffen worden um im nächsten Jahr noch etwas mehr herauszuholen. Allerdings halte ich es für durchaus auch möglich, dass dies nicht gelingt. Es braucht eigentlich nur blöd laufen, ein schlechter Start in die Saison und schon kann die Stimmung im Keller sein. Dann wird es schwer, ich persönlich glaube allerdings nicht daran. Wenn ich mir die nächste Saison vorstelle, habe ich eigentlich nur schöne Bilder im Kopf. Ich glaube irgendwie an den ganz großen Wurf.

Kann sich die Austria diesen leisten? Puh jetzt wird es haarig. Wie viel Geld ist wirklich notwendig in der zweiten Liga, wie viel kann die Austria aufstellen? Meister oder Relegationssieger ist das eine, ein solides Budget in der zweiten Liga ist was anderes? Ich wünsche es natürlich meinen ehemaligen Kollegen von ganzem Herzen, diesen Sprung zu schaffen. Leicht wird es nicht, schließlich reden wir von einer, und das ist meine Schätzung, Verdreifachung des Budgets. Und genau da beginnt das Problem. Von Sponsoren ist dies wohl leichter zu erreichen als von den anderen Einnahmequellen. Die Einnahmen die Fans und Zuseher mit sich bringen werden sich nicht so schnell massiv erhöhen lassen. Was dann eigentlich dazu führt, dass die Sponsoren deutlich mehr leisten müssen. Was allerdings zu einer Verschiebung der Vereinsgebarung führen wird. Damit wird sich der Verein erst anfreunden müssen.

Damit gilt es für den Sprung in die zweite Liga zwei große Problemfelder zu klären. Die Stadionfrage und die Frage wie der Verein den Weg zurück in den „normalen“ Fußball schafft. Wie groß wird die Reibung sein die dabei entsteht und wie sehr wird jeder einzelne seinen Teil dazu beitragen, dass dies möglichst gut gelingt.

Realität ist ein unnötiger Zustand

Irgendwie kann man die Augen vor der Realität nicht verschließen. Die Saison geht noch etwas mehr als ein Monat, ich hab trotzdem das Gefühl sie ist vorbei.

Nach dem tollen Spiel gegen Anif muss ich leider sagen, meine Freude darüber ist wieder etwas verpufft. Es hilft halt nicht, heuer geht es für uns um nichts mehr. Das ist halt das Traurige wenn man um keine Lizenz ansuchen kann weil die Infrastruktur – sprich das Stadion – fehlt.

Ich will jetzt aber auch gar nicht viel Trübsal blasen, lange dauert auch dieser Zustand nicht mehr. Also Blick nach vorne – bei UNS entsteht bestimmt etwas Großes.

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